Satzung

Die Mitgliederversammlung hat am 11. Oktober 2008 einstimmig die nachstehend aufgeführte Satzung beschlossen.

§ 1
Name, Sitz und Geschäftsjahr


1) Der am 30.11.1919 gegründete Verein trägt den Namen „Rühmkorffbund - Vereinigung ehemaliger Nienburger Fachhochschulstudentinnen und -studenten e. V.“
2) Der Verein hat seinen Sitz in Nienburg/Weser und ist unter Nr. 669 im Vereinsregister beim Amtsgericht Walsrode eingetragen.
3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 2
Zweckbestimmung und Aufgaben


1) Zweck des Vereins ist die Förderung des „Museumsvereins Nienburg/Weser für die ehemaligen Grafschaften Hoya, Diepholz und Wölpe e.V.“
2) Dieser Zweck wird im Wesentlichen angestrebt durch die Förderung der Darstellung der Geschichte der ehemaligen Fachhochschule Nienburg einschließich aller Vorgängereinrichtungen in Nienburg und seines Gründers Emanuel Bruno Quaet-Faslem, z. B. durch Einrichtung von Dauerausstellungen, Durchführung von Sonderausstellungen, Inventarisierung/Dokumentation von Objekten, Archivalien und Abbildungen, Ankauf von historischen Belegen, denkmalpflegerische Maßnahmen am Quaet-Faslem-Haus, Förderung von Forschungen und Publikationen sowie Herrichtung von Ausstellungsräumen für die Darstellung der Geschichte der Fachhochschule, des Rühmkorffbundes und der Verbindungen.


§ 3
Steuerbegünstigung


1) Der Verein verfolgt ausschließich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung in der jeweils gültigen Fassung.
2) Er wird als Förderverein nach § 58 Nr. 1 AO tätig, der seine Mittel ausschließich zur Förderung steuerbegünstigter Zwecke des in § 2 genannten steuerbegünstigten Zwecks des „Museumsvereins Nienburg/Weser für die ehemaligen Grafschaften Hoya, Diepholz und Wölpe e.V.“ verwendet.
3) Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke, Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäß Zwecke verwendet werden.
4) Die Mitglieder des Vereins dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten. Der Verein darf keine Personen durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßg hohe Vergütungen begünstigen. Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden aus dem Verein nicht mehr als den gemeinen Wert der von ihnen geleisteten Sacheinlagen zurückerhalten.


§ 4
Mitgliedschaft


1) Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person bzw. Personenvereinigung werden, die bereit ist, Ziele und Satzungszwecke des Vereins nachhaltig zu fördern.
2) Die Mitgliedschaft muss gegenüber dem Vorstand schriftlich beantragt werden. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit abschließnd. Der Vorstand ist nicht verpflichtet, Ablehnungsgründe dem/der Antragsteller/ -in mitzuteilen, ein Aufnahmeanspruch ist ausgeschlossen.
3) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod des Mitgliedes oder Verlust der Rechtsfähigkeit bei juristischen Personen. Der Austritt muss durch schriftliche Kündigung zum Ende des Geschäftsjahres unter Einhaltung einer dreimonatigen Kündigungsfrist gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
4) Der Ausschluss eines Mitgliedes kann mit sofortiger Wirkung ausgesprochen werden, wenn das Mitglied in grober Weise gegen die Satzung, den Satzungszweck oder die Vereinsinteressen verstößt, insbesondere dann, wenn es die Zahlung des Jahresbeitrages verweigert oder mit einem Beitrag mindestens der zweifachen Höhe des Jahresbeitrages im Rückstand ist. Über den Ausschluss des Mitgliedes entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Gegen den Beschluss kann das Mitglied die Mitgliederversammlung anrufen. Diese entscheidet dann endgültig. Das Mitglied ist zu der Versammlung einzuladen und anzuhören.
5) Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedsverhältnis. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Spenden oder sonstigen Unterstützungsleistungen ist ausgeschlossen. Der Anspruch des Vereins auf rückständige Beitragsforderungen bleibt hiervon unberührt.


§ 5
Ehrenmitgliedschaft


1) Zum Ehrenmitglied werden Mitglieder ernannt, die sich in besonderer Weise um den Verein verdient gemacht haben. Hierfür ist ein Beschluss der Mitgliederversammlung erforderlich.
2) Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit, sie haben jedoch die gleichen Rechte und Pflichten wie ordentliche Mitglieder und können insbesondere an sämtlichen Sitzungen und Versammlungen teilnehmen.
3) Die Ernennung kann von der Mitgliederversammlung widerrufen werden, wenn Gründe für einen Ausschluss vorliegen.


§ 6
Mitgliedsbeiträge und Zuwendungen


Die Mitglieder zahlen einen Jahresbeitrag, dessen Höhe durch die Mitgliederversammlung festgesetzt wird. Der Beitrag ist zum 1. März des jeweiligen Geschäftsjahres einzuzahlen. Neu eingetretene Mitglieder haben für das Jahr, in welchem die Aufnahme erfolgt, voll zu zahlen. Aussrordentliche Beiträge und Spenden sind jederzeit willkommen.


§ 7
Organe des Vereins


Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.


§ 8
Mitgliederversammlung


1) Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Sie hat insbesondere folgende Aufgaben:
  • Entgegennahme und Beratung des Rechenschaftsberichtes des Vorstandes und Entlastung des Vorstandes
  • Wahl des Vorstandes
  • Festsetzung der Beiträge gem. § 6
  • Wahl von mindestens 2 Kassenprüfern für eine Amtszeit von 3 Jahren
  • Beschluss über die Änderung oder Neufassung der Satzung mit einer Mehrheit von mindestens 3/4 der erschienenen Mitgliedern.
2) Eine ordentliche Mitgliederversammlung wird vom Vorstand des Vereins nach Bedarf, mindestens aber einmal im Geschäftsjahr, möglichst im ersten Halbjahr einberufen.
3) Eine aussrordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand unverzüglich einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von mindestens einem Drittel der stimmberechtigten Vereinsmitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt wird.
4) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand schriftlich unter Angabe von Zeit, Ort und Tagesordnung einberufen. Die Ladungsfrist beträgt 2 Wochen. Sie beginnt mit dem auf die Absendung folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zuge- gangen, wenn es an die letzte dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist.
5) Anträge der Mitglieder zur Tagesordnung sind beim Vorstand spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung schriftlich einzureichen. Spätere Anträge der Mitglieder werden auf die Tagesordnung gesetzt, wenn in der Mitgliederversammlung eine Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder der Behandlung der Anträge zustimmt (Dringlichkeitsanträge).
6) Die Mitgliederversammlung wird von der/dem Vorsitzenden, dem/der stv. Vorsitzenden oder dem Schatzmeister geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, wird von der Versammlung ein Versammlungsleiter bestimmt. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
7) Jedes erschienene Mitglied hat eine Stimme. Stimmrechtsübertragungen sind ausgeschlossen. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit in offener Abstimmung. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben aussr Betracht. Bei Stimmengleichheit gilt der gestellte Antrag als abgelehnt. Auf Antrag von mindestens 1/5 der anwesenden Mitglieder erfolgt geheime Wahl. Zur Änderung der Satzung oder zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
8) Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, das von der/dem Versammlungsleiter/-in und von der/dem Protokollführer/-in zu unterzeichnen ist.


§ 9
Vorstand


1) Der Vorstand setzt sich zusammen aus
  • der oder dem Vorsitzenden
  • der oder dem stellvertretenden Vorsitzenden
  • der/dem Schatzmeister/-in
  • der/dem Schriftführer/-in
Zur Unterstützung des Vorstandes können bis zu 12 Beisitzer von der Mitgliederversammlung gewählt werden.
2) Vorstand gem. § 26 BGB sind die nach Abs. 1 gewählten Mitglieder, von denen jeweils 2 den Verein gerichtlich oder aussrgerichtlich vertreten.
3) Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 3 Jahren gewählt. Der Vorstand bleibt jedoch auch nach Ablauf der Amtszeit so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt worden ist. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen, Wiederwahl ist zulässig. Zu Vorstandsmitgliedern können nur Mitglieder des Vereins gewählt werden. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt eines Vorstandsmitgliedes.
4) Der Vorstand leitet verantwortlich die Vereinsarbeit und bereitet die Beschlüsse der Mitgliederversammlung vor. Der Vorstand hat im Einzelnen folgende Aufgaben und Entscheidungsbefugnisse:
  • Entscheidung über die Aufnahme oder den Ausschluss von Mitgliedern
  • Führung der laufenden Geschäfte des Vereins
  • Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung
  • Ausführen von Beschlüssen der Mitgliederversammlung
  • Vorbereitung des Haushaltsplanes und der Buchführung, Erstellung des Jahresberichtes
5) Der oder die Vorsitzende lädt mit einer Frist von einer Woche zu Vorstandssitzungen ein. In dringenden Fällen kann die Ladungsfrist auf 3 Tage verkürzt werden.
6) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 2 seiner Mitglieder anwesend sind. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der/des Vorsitzenden, bei Abwesenheit die der/des stv. Vorsitzenden. Der Vorstand beschließt im schriftlichen Verfahren, wenn alle anwesenden Vorstandsmitglieder dieses fordern.


§ 10
Kassenprüfer/-innen


1) Von der Mitgliederversammlung werden 2 bzw. 3 Kassenprüfer/-innen für die Dauer von 3 Jahren gewählt.
2) Die Kassenprüfer/-innen haben die Aufgabe, Rechnungsbelege sowie deren ordnungsgemäß Verbuchung und die Mittelverwendung zu überprüfen sowie mindestens einmal jährlich den Kassenbestand des abgelaufenen Geschäftsjahres festzustellen. Die Prüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßgkeit der vom Vorstand getätigten Ausgaben. Die Kassenprüfer/-innen haben die Mitgliederversammlung über das Ergebnis der Kassenprüfung zu unterrichten.


§ 11
Auflösung des Vereins


1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.
2) Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der/die Vorsitzende und der/die stv. Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.
3) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vereinsvermögen an die in § 2 genannte gemeinnützige Körperschaft, die es unmittelbar und ausschließich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.